Im Herzen der Poebene, nur wenige Kilometer vom Fluss Po entfernt, liegt Montmarte, der berühmte Bezirk in Paris: das war aber Quistello, ein hübsches Dorf in der Provinz Mantua.

 

Am letzten Sonntag im August wurde Quistello zum Montmartre mit einem Festival, das der Kunst gewidmet war: In die Hauptstraßen der Altstadt kamen Künstler aus ganz Italien: Maler, Bildhauer, Dichter, Musiker, Musiker, Sänger und Fotografenversammelten sich bis zum Abend, ebenso wie Galeristen undKunstexperten.
Es war die achte Ausgabe von “Die kleine Paris”;, mit Via Battisti und Via Martiri di Belfiore, zwei Straßen, die von der Kunst und Kreativität der Teilnehmer und Besucher überfüllt und gefärbt waren.

 

Die Idee der Veranstaltung wurde von der in Quistello geborenen Künstlerin Caterina Borghi,  um auf einen Appell des Bürgermeisters des Landes zu reagieren, der den Platz von Quistello wieder bevölkern wollte, der durch das starke Erdbeben im Mai 2012 sehr beschädigt und “geleert” wurde.

Was gibt es Besseres als Kunst und Kreativität in all ihren Facetten, um Freude und Sozialität in einem Land (wie so vielen anderen) wieder herzustellen, das vom Erdbeben schwer getroffen wurde? Kunst für Menschen, unter Menschen. Die Veranstaltung ist auch eine Gelegenheit, das Stadtgebiet schrittweise auf eine neue und originelle Weise zu sanieren.

Hier wird Quistello dann einmal im Jahr am Ende des Sommers zu Montmartre, einem kleinen Paris, mit seinen fröhlichen und geselligen Menschen. Voila, es ist nicht zu verpassen.